Senioren-Mannschaften

Knappe Niederlage im Spitzenspiel

 

Am Ende hat es nicht ganz ausgereicht: Denkbar knapp mit 3,5:4,5 hat unsere Bezirksliga-Mannschaft am Samstag ihr Auswärtsspiel beim SK 32 Münster 5 verloren.

Nach vier Siegen in Folge erfuhren wir in der Domstadt unseren ersten Dämpfer. Die Tatsache, dass bei diesem Duell die beiden erstplatzierten Teams der Liga aufeinandertrafen, verlieh der Begegnung eine zusätzliche besondere Note. Möglicherweise war hier auch eine Vorentscheidung gefallen mit Blick auf die Meisterschaft im Mai. Aber bis es so weit ist, müssen beide Mannschaften noch so einige Stolpersteine aus dem Weg räumen. Aktuell führen die Münsteraner mit neun Punkten die Tabelle an, gefolgt von den Sendenhorstern mit acht.

Nach schnellen Niederlagen von Moritz Wagner und Bernd Elmenhorst auf Sendenhorster Seite hatte unser Kapitän Peter Weng remis gemacht. Um die Königsfestung aufzuweichen, hatte er eine Leichtfigur ins Geschäft gesteckt. Dass diese Begegnung unentschieden ausging, darauf hätten wohl die wenigsten gewettet, aber Petesr Angriff kam nicht richtig voran, und seine Gegnerin fand auch so recht keinen Weg, so dass die Partie in den Remishafen einlief. Dietrich Füllborn hatte unterwegs einen Bauern verloren, und als es seinem Gegner noch gelang, die letzte Figur vom Brett zu tauschen, so dass nur noch die beiden Könige und Bauern auf dem Brett waren, setzte sich der Mehrbauer des Münsteraners durch.

Am Spitzenbrett schaffte es Serhii Savian, die Bauernkette vor dem König seines Gegners aufzumischen. Als dann seine Dame im unmittelbaren Umfeld des gegnerischen Königs tun und lassen konnte, was sie wollte, war die Partie entschieden. Eine Partie aus einem Guss lieferte Ralf Westhues ab. Nach nur 24 Zügen drohte er Schachmatt, was nicht zu decken war. Bernfried Specht stand in Eröffnung und Mittelspiel zunächst stark unter Druck, doch gelang es ihm mit der Zeit, sich aus dem Würgegriff seines Gegenübers zu befreien. Nachdem er einen gegnerischen Springer mit dem Turm gejagt hatte, erzwang dies die Öffnung einer wichtigen Linie, was ihm wiederum direkten Zugang zum gegnerischen König verschaffte und zum Sieg führte.

Beim Stande von 3,5:3,5 hing alles von der Partie von Steffen Wagner ab. Bei ausgeglichenem Material war die Stellung gespickt mit Fallstricken aller Art. Der Münsteraner hatte beide Läufer, die optimal auf langen Diagonalen postiert waren und aus der Distanz auf Steffens König wirkten. Letztlich fand Steffens Gegner dann doch noch einen Weg, um die Partie zu gewinnen.

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