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Kein Blumentopf zu gewinnen

 

Klar mit 2,5:5,5 hat die erste Mannschaft des Schachclubs Sendenhorst ihr drittes Saisonspiel beim SK Dülmen 2 verloren. Die Gastgeber traten als Team mit einer Spielstärke auf hohem Bezirksliga-Niveau an allen acht Brettern auf. Da gab es für die Sendenhorster keinen Blumentopf zu gewinnen.

Dabei fing zunächst alles recht vielversprechend an: Bernfried Specht (Bild) inszenierte einen Königsangriff und nutzte geschickt die sich bietenden Lücken im gegnerischen Verteidigungskonzept, um dort seine Steine zu platzieren. Diese Strategie endete alsbald mit dem Sieg des Sendenhorsters. Zu diesem Zeitpunkt ahnte aber niemand, dass es bei dieser einen Siegpartie für den SCS bleiben würde. Spannende vielversprechende Stellungen brachten auch Ralf Westhues und Olaf Westphal aufs Brett, doch konnten sie ihre Angriffe nicht wie gewünscht durchsetzten; beide Begegnungen endeten remis. Bernd Elmenhorst geriet im reinen Bauernendspiel in Zugzwang und musste einen Bauern geben. In der Regel endet so etwas mit dem Verlust der Partie – wie auch in diesem Fall. Maurice Prokscha wurde von seinem Gegner überspielt; sein Bruder Pascal hielt in seiner Partie noch lange dagegen, musste sich allerdings nach einem hübschen Läufereinschlag seines Gegners geschlagen geben. Beim Stand von 4:2 für Dülmen hätten Dietrich Füllborn und Stefan Janz an den Spitzenbrettern beide gewinnen müssen, damit die Mannschaft nicht verliert. Doch an beiden Brettern sah es düster aus: Füllborn verließ im reinen Schwerfiguren-Finale seine eingeschlagene Marschrichtung am Königsflügel und versuchte mit seinen Türmen über offene Linien am Damenflügel sein Glück. Am Ende musste er seine Dame für zwei Türme des Gegners geben; seine zwei etwas steif wirkenden Türme hatten am Ende gegen die wendige Dame des Dülmeners keine Chance. Zu fortgeschrittener Stunde bot Stefan Janz, der im Endspiel mit einer Figur im Minus dastand, seinem Gegenüber eine Punkteteilung an, die dieser mit der sicherlich nicht unberechtigten Frage „Meinen Sie das ernst?“ kommentierte. Aber bei genauem Hinschauen erkannte er, dass sich die Stellung in ein Endspiel mit Springer, Läufer und König gegen den nackten König des Sendenhorsters entwickeln könnte. Und das ist nicht nur langwierig, sondern für Ungeübte auch mit vielen Tretminen versehen. Da gab er sich lieber mit einem halben Punkt zufrieden, der Mannschaftsieg seines Teams war ja eh schon unter Dach und Fach.

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